Die Resonanz auf die Aktion der Werbegemeinschaft könnte zugegebenermaßen größer sein. Nach dem allgemeinen Stimmmungsbild in Medien und eigenem Umfeld, das eindeutig für die Sonntagsöffnung spricht, verwundert einen doch die nicht gerade rege Teilnahme am Massenpostkartenversand an Frau Lompscher. Nur zögerlich füllen sich die gläsernen Behälter.
Auch am gestrigen Sonntag waren die Infostände aufgebaut und hin und wieder ließen sich sogar einige Passanten in Gespräche verwickeln.
Dem Hauptbahnhof war das eher gleichgültig – er genoss die Sonne und strahlte vor sich hin. :-)
Was könnte der Grund für das geringe Interesse an der Aktion sein? Ist es das Nichtwähler-Trägheits-Syndrom (“Ich kann sowieso nichts dran ändern.”) ? Geht es den meisten Leuten wirklich sonstwo vorbei, wie der Hauptbahnhof respektive Berlin sich mit der Sonntagsschließung blamiert, was aus den Jobs der Angestellten wird? Oder erfolgte einfach zu wenig Information durch die Presse? Zufällig im Hauptbahnhof angekommende Gäste werden auch nicht zwangsläufig auf die Aktion aufmerksam. Wer nichts davon weiß und die Mittelfläche im EG nicht passiert, der bekommt auch nichts mit.
Vielleicht sollten die Initiatoren eher Rundgänge im Bahnhof machen, und die Reisenden und Besucher von sich aus ansprechen…
Sonntag ist Posemuckel-Tag im Hauptbahnhof
Allein aus Gründen der Fairness und Gleichberechtigung (Flughafen Tegel, Ostbahnhof, LIDL am Innsbrucker Platz…) sollten wir Frau Lompscher noch einmal zum Nachdenken anhalten. Und immerhin kann es jedem (überall!) passieren, dass auf Reisen Gepäck abhanden kommt.
Bis vorausichtlich Dienstag können noch Postkarten ausgefüllt und an den Infoständen (Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz) eingeworfen werden.












Heute am Feiertag ist ja auch zu!
übrigens sind die Leute durch den Bahnhof gelaufen, auch an der Friedrichstraße.
wann erfahren wir die Ergebnisse (anzahl der Postkarten; was sagt frau Lompscher dazu) ?
Geschrieben von Posemuckel | Mai 1, 2010, 13:06