Überraschenderweise entsteht hier nun etwas ganz Anderes, als Stadtplaner und Investoren sich bisher erträumt haben.
Quasi über Nacht fiel die Entscheidung, hier ein soziales, ökologisches und architektonisch äußerst innovatives Stadtviertel zu errichten. Dank der effizienten Schnellbauweise (alle Teile wurden montagefertig bei IKEA bestellt) werden die Häuser schon in wenigen Wochen bezugsfertig sein.
Bezahlbares Leben und Arbeiten am Wasser in rustikalen Holzhütten statt seelenlosen, glattgebügelten Glas-Beton-Kästen. Das ist es doch, was Berlin bisher so gefehlt hat.
Inzwischen liegen auch erste Pläne für die Gestaltung des nördlichen Hafenbeckens vor. Die geplante Kunsthalle soll laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in einem strohbedeckten, fensterlosen Fachwerkhäuschen untergebracht werden – schließlich haben wir genug von Sandstein, Glas, Beton und Backsteinimitaten. Zudem werden drei oder vier 200cm große Lehmhütten und eine Anlegestelle für Hausboote entstehen. Berlin möchte mit diesem Quartier ein Vorbild schaffen für die Stadt der Zukunft, die sich abwendet von Kommerz, gesichtsloser, austauschbarer Investorenarchitektur und großstädtischer Anonymität, und stattdessen zurückkehrt zur Natur und zur dörflichen Gemütlichkeit.












ich glaube das hat hiermit zu tun:
http://www.xy-presse.de/2010/09/03/spree-wiesn-die-molle-is-anjezapft/
spree-wiesn. na jetzt gehts aber los! dass sowas beklopptes genehmigt wird. aber gut, berlin lebt ja schließlich vom sauftourismus. und vom ewigen nachmachen.
:0(
Geschrieben von spreeeeeeeewiesn | September 3, 2010, 13:34Eii, des wird a Mordsgaudi!
“Auf dem Gelände des Playground Berlin” “gegenüber vom Hamburger Bahnhof”
Soso. Waren wohl ein paar Maß zu viel bei den Promotern. ;-)Nicht dass die Seppel dann alle den falschen Eingang nehmen!
-> der Tagesspiegel schreibt auch, die Spree-Wiesn findet auf dem Playground statt (das hier auf den Bildern ist dann wohl die Almhütte vom “Felix Oktoberfest”). Hätte nicht gedacht, dass die Besuchersituation am PG so schlimm ist, dass die Leute sich in den letzten Tagen da noch so zum Seppel machen…
Wenn die geplante Bebauung auch nur einen Vorteil hat, dann den, dass danach kein Platz mehr für solcherlei “Events” sein wird. Müssen sie sich halt künftig auf dem Schlossplatz austoben… oder auf dem hart erkämpften Uferstreifen @ Mediaspree… Tempelhofer Feld bietet auch noch Platz. ;-))
Geschrieben von central station | September 4, 2010, 00:16