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Fahrrad-Ultimatum

Seit kurzem sind die wenigen verbliebenen Fahrradbügel vor dem Hauptbahnhof von einem hölzernen Käfig umgeben.

Hier soll nicht etwa ein zweites Fahrradständermuseum eröffnen. Die Bahn Der Senat setzt jetzt offiziell ein Ultimatum, bis zu dem man sein Rad entfernt haben sollte. Auf einem Zettel wird der Rückbau der Fahrradbügel bis zum 20. Juni angekündigt.

Neue Fahrradbügel werden voraussichtlich / hoffentlich auf dem Washingtonplatz bereitgestellt, dessen westlicher Teil, wie im Hintergrund sichtbar, in den letzten Zügen seines Umbaus steckt. Bis dahin sind noch die Abstellmöglichkeiten am Europaplatz (andere Seite) nutzbar.
Das von uns als Fahrradständermuseum verspottete eingezäunte “Parkhaus” unter den Bahnbrücken ist mittlerweile gut mit Rädern gefüllt, scheint aber offenbar eine private Einrichtung (für Bahnmitarbeiter?) zu sein.

Dafür ist seit dem Geburtstag des schönen Bahnhofs die Call a Bike Station am Friedrich-List-Ufer/ Europaplatz in Betrieb. Wie die Medien berichteten, hat die Bahn ihr Leihradsystem umstrukturiert und bietet den Service nur noch an festen Stationen an.

-> DB Call a Bike

Diskussion

8 Antworten zu “Fahrrad-Ultimatum”

  1. Das neue Leihradsystem veringert hoffentlich den Vandalismus an diesen Fahrrädern.
    Sie werden häufig misshandelt weil sie das “DB” Logo tragen. Das ist einfach nur bescheuert!

    Geschrieben von Bricky Merlon | Mai 30, 2011, 19:08
  2. Die Sitution für Pendler, die mit dem Rad zum Hauptbahnhof kommen, ist schon seit längerem unzumutbar – völlig überfüllte, witterungsausgesetzte Fahrradbügel. Nachdem jetzt die Bretterwände standen, habe ich freundlich (!) bei der Information nachgefragt und bekam ein lapidares “dann benutzen Sie doch die andere Bahnhofsseite” zur Antwort. Die paar Bügel dort sind natürlich völlig überfüllt (ware es vorher schon). Über Planungen zur Entschärfung dieser Situation wusste der Mitarbeiter nichts. Meine Bitte um Weiterleitung der Anfrage wurde mit einem genuschelten “ja ja” beantwortet. Wen wundert es wenn irgendwann Frust und Unwillen aufkommt?
    Ist die Hoffnung auf neue Ständer auf dem Washigtonplatz – wie oben im Blog angedeutet – real?

    Geschrieben von Silke H. | Juni 19, 2011, 12:26
    • Wir wollen es mal hoffen. Zumindest wurde das in mehreren Texten zum Umbau des Vorplatzes erwähnt, dass dort auch Fahrradbügel ihren Platz finden sollen. Leider braucht der Platz noch eine Weile bis zur Fertigstellung – wo man bis dahin sein Rad unterbringen soll, keine Ahnung. :-( Ich würde es ganz provokant an allen verbliebenen Stellen befestigen, wo nicht ausdrücklich steht, dass keine Räder abgestellt werden dürfen – Zäune, Pfeiler, Geländer – denn wo kein eindeutiger Hinweis, da auch keine Ordnungswidrigkeit.

      Ein Unding auch, dass Sie dann noch an solch unfreundliches Personal geraten sind.
      Die sind wahrscheinlich selbst überfordert und genervt, weil sie keine Informationen haben und keinen Einfluss auf das Chaos vor der Tür. (Bei Facebook hieß es gerade, die Ständer seien Sache des Senats, nicht der Bahn.)
      Nehme an, man hört da den lieben langen Tag Fragen und Beschwerden, bei denen man nicht behilflich sein kann.

      ________________________________

      Geschrieben von central station | Juni 19, 2011, 20:53
      • central station :

        Ich würde es ganz provokant an allen verbliebenen Stellen befestigen, wo nicht ausdrücklich steht, dass keine Räder abgestellt werden dürfen – Zäune, Pfeiler, Geländer –

        anstifter. jetzt sind die ganzen fahrräder wirklich an den bauzaun gekettet. :))

        Geschrieben von Filou | Juni 22, 2011, 21:30
        • Wie man es vom Parkverbot für Autos kennt, muss auch auf ein Parkverbot für Fahrräder ausdrücklich hingewiesen werden und das Abschleppen bei Zuwiderhandlung “angedroht” werden. Macht zB die Bahn am HBF. Wer dort sein Rad trotz Verbot am Pfeiler etc. ankettet, bekommt erst mal ein “Knöllchen” und eine Frist zum Entfernen.

          Die Bikes einfach so ohne Weiteres abzuschleppen (wie jetzt am W-Platz) ist imo ein Unding und rechtlich fragwürdig.

          PS: Wenn nur alle Leute unseren Anregungen (zB Treppenlaufen statt Aufzugfahren) derart nachkommen würden…

          Geschrieben von central station | Oktober 5, 2011, 16:15
  3. Das hier passt gut dazu

    Und was hätten die hier wohl gemacht, auf der Suche nach einem Stellplatz für ihr Fahrrad?

    Geschrieben von central station | Juni 19, 2011, 21:29
  4. Filou :

    central station :
    Ich würde es ganz provokant an allen verbliebenen Stellen befestigen, wo nicht ausdrücklich steht, dass keine Räder abgestellt werden dürfen – Zäune, Pfeiler, Geländer –

    anstifter. jetzt sind die ganzen fahrräder wirklich an den bauzaun gekettet. :))

    na ja, das Ergebnis ist, dass heute (5.10.= der Bauzaun samt meinem daran hängenden Rad verschwunden ist :-(

    Geschrieben von SilkeH | Oktober 5, 2011, 14:13

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