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Archiv für die Kategorie ‘Anekdoten&Kurioses’

Verwirrspiel

November 20, 2009 Kommentieren

In öffentlichen Gebäuden hierzulande ist es üblich, dass, wenn Rolltreppen vorhanden sind, stets die rechte von beiden zum Ziel führt, während die linke in die Gegenrichtung läuft.
So auch im Berliner Hauptbahnhof.
Umso verwunderlicher, was gestern am nördlichen Eingang zur U-Bahnstation los war… Jemand hat die Rolltreppen umgepolt, sodass die rechte jetzt nach oben läuft (erkennbar am roten Licht) und die linke (blaues Licht) nach unten, was für allerhand Verwirrung sorgte. Will man zur U-Bahnstation hinunter, läuft man instinktiv zur rechten Rolltreppe, die nach unten führt. Andersherum genauso: Kommt man von unten und will den U-Bahnhof verlassen, rechte Rolltreppe nach oben. Doch plötzlich ist alles umgekehrt.


Was ist hier los? Geheimnisvolle Kräfte, magnetische Felder? Ein schikanöser Streich der BVG, oder versteckte Kamera („Wie konditioniert sind die Berliner?“) … man weiß es nicht. Die meisten Leute liefen gestern jedenfalls spontan lieber Treppen.

Fast fertig sind dafür die neuen Rolltreppen im U-Bahnhof Brandenburger Tor, Ostausgang.

Wollen wir hoffen, dass wenigstens die richtig geschaltet werden. :-)

Kategorien:Anekdoten&Kurioses

World Usability Day 2009 – Workshops im Berliner Hauptbahnhof

November 7, 2009 1 Kommentar

Oder: Aus Schaden klug geworden, Teil II

Am Donnerstag kommender Woche (12. November) findet in vielen deutschen Städten zum fünften Mal der „World Usability Day“ statt, unter anderem auch in Berlin.

Der Design-Bote fasst zusammen, worum es hierbei geht:

Software, die nicht das tut, was der Anwender will. Handys, deren Funktionen man nicht versteht. Automaten, die eher verwirren, als zum Ergebnis zu führen. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Das und vor allem wie es auch anders geht, zeigen am 12. November Experten aus der Usability Branche. Mit mehr als 200 Veranstaltungen in über 40 Ländern lädt der fünfte World Usability Day Nutzer und Entwickler ein.

Das klingt interessant.
Und passenderweise sind für dieses Mal auch Workshops im Berliner Hauptbahnhof angekündigt:

Dass nicht nur in der Branche, sondern auch bei den Veranstaltungen selbst Interaktion und Praxisrelevanz groß geschrieben werden, zeigt sich unter anderem an dem Berliner Programm. Hier wird unter dem Motto »Probefahrt Usability« die Gestaltung von Dienstleistungen und Produkten rund um das Thema Reise betrachtet.
Besucher sind dazu aufgefordert sowohl die Mensch-Maschine-Schnittstellen von Fahrkartenautomaten unter die Lupe zu nehmen, als auch den gesamten Prozess einer Reise. In den Workshops, die zum Teil direkt im Berliner Hauptbahnhof stattfinden, können die Teilnehmer Methoden aus Usability und User Centered Design kennenlernen und unter Anleitung vor Ort ausprobieren.

Was mir dazu als erstes durch den Kopf schießt: Längst überfällig!

Die Webseite zum „Usability Day“ in Berlin gibt detailliertere Infos, was so alles auf dem Programm steht. Da wären zum Beispiel:

Orientierung im Bahnhof:
Praktisches User Centered Design

In dem ganztägigen Workshop „Orientierung im Bahnhof“ gehen wir von einer (fiktiven) Anfrage der Bahn aus, welche die Orientierung und die Interaktion innerhalb des Bahnhofs optimieren möchte, so dass Menschen schneller, angenehmer und fehlerfrei zum Ziel kommen.
Es werden die fünf grundsätzlichen Phasen der nutzerzentrierten Gestaltung (des User Centered Designs) praktisch durchgespielt. Besonderer Schwerpunkt ist das Zusammenspiel von empirischer Nutzerforschung und Gestaltung von Konzeption.

Die Phasen sind:

* Phase 1: Briefing, Walkthrough Bahnhof
* Phase 2: Debriefing, Analyse, Lösungsansätze
* Phase 3: Ausarbeitung Lösung
* Phase 4: Vorbereitung Lösungsvalidierung, empirische Validierung Bahnhof
* Phase 5: Auswertung Validierung, Final Solution, Deliverable

Das verspricht ja hochgradig spannend zu werden! Alternativ hätte man sich auch diesen Blog ein paar Mal zu Gemüte führen können (siehe weiter unten) ;-)
Eine besondere Rolle dürften bei diesem Workshop wohl die Touchpoints (Final Solution: Weg damit!) und die Drehtüren (Final Solution: Schiebetüren!) spielen.

„Ich versteh nur Bahnhof“

Die User Experience im Bahnhof wird von weit mehr beeinflusst als dem Fahrkarten-Automaten. In diesem Workshop wird nicht weniger als der ganze Bahnhof zum Spielfeld der Teilnehmer. Was erledige ich wo? Wie komme ich von A nach B? Wieso dauert das so lange? Bei uns kommt der Bahnhof auf den User Experience Prüfstand!

Teil 1: User Experience Research
Katharina Weber

Im ersten Teil des Workshops werden sich die Teilnehmer ein Bild der Gesamt-Experience Bahnhof machen und dabei Methoden des User Experience Research kennenlernen. Sie durchleben selbst ein typisches Szenario eines Fahrgastes, der in Berlin umsteigt und in kurzer Zeit ein paar einfache Dinge erledigen will. Die Erlebnisse und Probleme mit Services und Systemen werden von den Teilnehmern dokumentiert.

Teil 2: Anforderungen, Ideen, Prototypen
Milan Guenther

m zweiten Teil des Workshops werden die Teilnehmer die gefundenen Erfahrungen und Probleme zu Anforderungen verdichten. Sie untersuchen Benutzer, Business und Technologie als relevante Perspektiven im Design, die sowohl Rahmenbedingungen als auch Potenziale für den Entwurf aufzeigen. Die Teilnehmer werden dann erste Lösungsideen und Konzepte mit Skizzen und einfachen Prototypen umsetzen.

Außerdem wird der Bahnhof dem ultimativen Europäische-Touristen-Kompatibilitätscheck unterzogen. (Gut, dass die Briten per se keine Europäer sein wollen…auf Qype.uk wird unser HBF doch allen Ernstes als „Nightmare“ bezeichnet!)

Nun, da könnte man sich doch eigentlich glatt einmal umsehen bei den bahnhofsbezogenen Workshops am nächsten Donnerstag.
Man ist ja nun so einiges gewohnt an Szenarien und User Experience, aber wenn all das jetzt auch noch künstlich erzeugt wird…man könnte sich doppelt amüsieren. Oder auch nicht.

Lösungsideen und Konzepte hätten wir jedenfalls aufgrund unserer eigenen täglichen Experience Researches gleich eine ganze Sackladung anzubieten.

Ein Wort zur Usability im Hauptbahnhof

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erleben, noch mehr wohl aber dann,
wenn er sich dazu hernieder lässt, die Reisenden zu beobachten.
Der Alltag im Berliner Hauptbahnhof ist geprägt durch vielerlei kuriose, liebreizend-komische bishin zu kabarett-tauglichen Situationen, allerdings auch oft genug durch solche, die einen aufgrund ihrer Absurdität und Groteske die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lassen.
Das dürfte an nahezu allen Bahnhöfen der Fall sein, doch der Hauptbahnhof in Berlin sticht allein schon wegen seiner Größe und Dimensionen heraus, die so manchen Besucher schlichtweg überfordern. Hier gibt es eben noch mehr von all dem verwirrenden Zeug, das nie funktioniert wenn man es braucht: Mehr Gleise, mehr Rolltreppen, mehr Aufzüge, mehr Automaten, mehr Hinweisschilder…und mehr unnütze Geschäfte und überbordende Leuchtreklame, welche von den Hinweisschildern ablenken. Allerdings, das muss man dazu sagen, auch mehr Raumfreiheit und Überblick, ein absolut offenes Baukonzept, das, wäre all die Werbung nicht, eigentlich eine ideale Orientierung im Bahnpalast ermöglicht. Wie gesagt, eigentlich.
Täglich kommen um die 300.000 Fahrgäste in den Berliner Hauptbahnhof, und man kann ohne zu übertreiben sagen, 50% davon verlaufen sich erst einmal, irren herum, natürlich in Zeitnot, woraufhin die aufkommende Nervosität selbst einfachste Instinkte auszuschalten scheint, was diese armen Menschen vor einer Rolltreppe, einem Aufzug oder einem Orientierungsplan des Gebäudes erstarren lässt, als handele es sich bei ihnen um eine hochkomplizierte mathematische Gleichung mit zehn Unbekannten. So ein Blackout kommt schon mal vor, wenn man schlagartig in eine neue Situation gestoßen wird und nicht genügend Ruhe hat, sich mit den Umständen vertraut zu machen. Wir leben im Zeitalter der Mobilität, und alles geht immer schneller. Deswegen heißt es beim Verreisen mit der Bahn und beim Umsteigen auch stets: Schnell, schnell, den Anschlusszug bekommen!

Neben diesen ganz gewöhnlichen Problemen, die bei jeder Erstorientierung in einer neuen Umgebung auftreten, und inbesondere eben an Bahnhöfen, gibt es diese ganz speziellen Leute, diese besondere Gattung Reisender, bei denen man sich zwangsläufig fragt, wie die den Alltag bewältigt bekommen. Der Berliner Hauptbahnhof scheint solche Zeitgenossen, von denen anzunehmen ist, dass sie sich selbst in einer Telefonzelle verlaufen würden, wie ein Magnet anzuziehen. Sie sind in der Regel extrem kurzsichtig (erkennen den Ausang oder Zugang zu Gleis xy nicht, obwohl sie direkt davor stehen), reichlich großstadt-unerfahren (scheinen nicht zu wissen, wie ein Aufzug, eine Rolltreppe oder eine automatische Tür funktionieren), zeichnen sich aus durch ausgeprägte Verpeiltheit (in welche Etage muss man sich wohl begeben, wenn der Zug von „Berlin Hbf – tief“ abfährt…) und enorme Ungeduld (der Aufzug erscheint nicht nach einer Sekunde? Dann läuft man eben doch Treppen, Hauptsache man hat gedrückt, und ein Fluch auf den „Scheiß Bahnhof“ darf auch nicht fehlen) oder je nach Typus auch enorme Sturheit (kein Gepäck, kein Handicap, aber Aufzug muss sein – ist dieser jedoch außer Betrieb, wartet man trotzdem davor bis man grün wird, lässt sich auch durch andere hilfsbereite Fahrgäste nicht davon abbringen, bis man schlussendlich seinen Zug verpasst…natürlich nur wegen dieses „Scheiß Bahnhofs“, auf den es nun ordentlich zu schimpfen gilt).
Seltsamerweise haben wir bis jetzt noch nie einen Menschen mit Handicap erlebt, der hier, so wie die vermeintlichen „Normalos“, an den Rand der Hysterie getrieben wurde, weil er nicht klarkommt. Nie ist ein Blinder ausgetickt, weil der was nicht gefunden hat, nie hat jemand, der im Rollstuhl oder mit Gehhilfen unterwegs war, sich über den Bahnhof beschwert. Dabei sind gerade diese Menschen angewiesen auf eine reibungslos funktionierende Technik und Orientierung. Selbst wenn der Aufzug mal wieder gefühlte Stunden braucht, bis er ankommt, weil die VeroModa- und McDonalds-Fraktion spazieren fahren muss, statt auf den Treppen was für die Figur zu tun, und bei aller Reizüberflutung jeden in der Kabine befindlichen Knopf gedrückt hat, sodass auf jeder Etage gehalten wird – als Rollifahrer weiß man, wo sich die Alternativen befinden. Es wurde auch schon beobachtet, dass Rollstuhlfahrer gekonnt die Rolltreppen nutzen – Respekt, denn das bekommen nicht einmal die meisten Fußgänger hin!

Menschliches (Hirn-)Versagen ist und bleibt Ursache Nummer Eins, wenn es irgendwo, speziell im Hauptbahnhof, mit der Usability nicht klappt. Natürlich hat auch der Bahnhof selbst seine Tücken. Neben durch Kommerz-Reizüberflutung in den Hintergrund rückenden Infotafeln und -schildern ist auch die Innenarchitektur an einer Stelle besonders unpraktisch: Zu den äußeren Tiefbahnsteigen (1-2, 7-8) gibt es einen seperaten Aufzug, den man erst umständlich suchen muss, da er sich in einem Quergang, hinter einem Geschäft versteckt. Wer das nicht weiß, und auch nicht genügend Zeit hat, es rauszufinden, der hat schlechte Karten, auch wenn er nicht zur unterbelichteten Spezies gehört.
Durch Nachlässigkeit bei Pflege und Wartung der Technik sind darüberhinaus immer wieder defekte Rolltreppen und Aufzüge zu beklagen, und die Drehtüren funktionieren schon mal gleich gar nicht (warum, das haben wir hier erst kürzlich beschrieben).

Darüberhinaus sollte auch der Faktor „Reisende machen anderen Reisenden das Reisen schwer“ nicht vernachlässigt werden. Die weiter oben bereits erwähnten Panoramaaufzug-Spazierfahrer sind nur ein Teil davon, da wären auch noch die „Rolltreppenkiller“ (die absichtlich oder versehentlich den Nothalteknopf betätigen oder der Treppe sonstwie schaden, etwa durch Drauf-Herumspringen), die „Im-Weg-Herumsteher“ (bevorzugterweise vor Treppenzugängen oder auf den schmalen Bereichen der Bahnsteige), und die „Aufzugsextremisten“ (unterteilt in: „Extrem-Rufknopfdrücker“ und „Extrem-Etagenhopper“), die irgendwann die Software abschießen.

Möge der „Usability Day“ mit seinen Workshops also in jeder Hinsicht den Alltag im Berliner Hauptbahnhof erleichtern und für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen!
Einen ersten Schritt hat die Bahn ja bereits selbst getan, und nun wissen wir auch, warum ;-)

Weiterführende Links:

Word Usability Day – Website

Usability Day in Berlin – Programm

Idiotensicher? – (nicht immer lustige) Anekdoten aus dem hauptbahnhöfischen Alltag (via Gleis 17)
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Aus Schaden klug geworden

November 6, 2009 2 Kommentare

Es sind ja des Öfteren mal Aufzüge defekt im Hauptbahnhof.
In diesem Fall hängt meist ein kleiner Zettel an der Tür, der die Fahrgäste informiert, dass hier technische Störungen beseitigt werden (selbst, wenn dies gar nicht der Fall ist) und das Personal jederzeit kontaktiert werden kann, da es im Gebäude ist (eine Personenbeschreibung wurde leider vergessen).
Die Zettel sind nicht nur äußerst mickrig, sie werden auch gerne mal einfach so abgerissen.
Da hilft es auch nicht, zwei Stück davon, einen an der Tür, den anderen direkt auf dem Rufknopf, anzubringen.
30% der Fahrgäste betätigen zum Rufen des Aufzugs ohnehin den sich praktischerweise direkt daneben befindenden „Touchpoint“. Und wundern sich, wenn nichts passiert.rotlicht aufzug hbf

Es gibt da auch noch das rote Warnsignal, welches unterm Rufknopf leuchtet, wenn der Aufzug außer Betrieb ist. Aus mehreren Metern Entfernung erkennbar, aber was nützt das jemandem, der nicht weiß, was soll es bedeuten…?

Da stehen dann also gerne mal ahnungslose Fahrgäste vor einem defekten Aufzug, und warten mitunter 10-15 Minuten unter sich anstauendem Frust auf den Aufzug, der nicht erscheint, der sich nicht einmal bewegt. Das fällt natürlich nicht auf, während der Blutdruck steigt und sich Panik ob eines eventuell verpassten Zuges im Fahrgast breit macht, genausowenig wie auffällt, dass es (zumindest für die Gleise 3-6 sowie 11-16) mindestens noch einen weiteren funktionierenden Aufzug sowie zahlreiche Rolltreppen gibt.
Stattdessen wird auf den Knopf gehauen, oder eben auf den „Touchpoint“.

(Und wir vernachlässigen hierbei jetzt mal all diejenigen Bahnhofsbesucher, die überhaupt nicht oder lediglich mit kleinen s.Oliver-Tütchen bepackt, gut zu Fuß und nicht in Eile sind und deshalb nur aus Faulheit oder zum Spaß unbedingt Aufzug fahren wollen! Die stellen gut 65% des täglich zu beobachtenden Aufzugdramas und sind in der Regel die Schlimmsten, die auch bei funktionierenden Aufzügen schon nach 5 Sekunden die Geduld verlieren und entweder hysterisch werden oder sich doch plötzlich der Rolltreppen bewusst… Zu solchen Kandidaten an anderer Stelle mehr.)

Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute aufgrund schlichter Desinformation in einer solchen Lage schon ihren Zug verpasst haben.
Irgendwann muss das wohl auch bis zu „DB Station&Service“ durchgedrungen sein.
Denn seit kurzem gibt es eine gar wunderbare Innovation, und idealerweise ist gerade mal wieder ein Aufzug defekt, an dem sie sich einwandfrei vorführen lässt:
hbf-aufzug-ausserbetrieb
Das ist nun wirklich unübersehbar! Übrigens auch für Blinde – das neue Hinweisschild verfügt sogar über Braille-Schrift.
Und warum hat das jetzt 3 Jahre gedauert?

Wenn jetzt noch ein Hinweis erfolgt, dass der Touch Point in einem solchen Fall nicht weiter hilft, und dass es noch weitere Aufzüge und Rolltreppen im Bahnhof gibt
Dann wäre der Berliner Hauptbahnhof nicht nur barrierefrei, sondern auch fast idiotensicher.
Obwohl, es fehlt dazu noch eine allgemeine Anleitung, wie man Aufzüge und Rolltreppen benutzt. Die wenigsten Leute können sich das selbst denken, so lehren uns unsere täglichen Beobachtungen. Armes Deutschland.

Der Winter naht…

Oktober 30, 2009 Kommentieren

… und am Hauptbahnhof werden die Weihnachtssterne aufgehangen.DSC06794
Klasse – nächstes Jahr dann bitte schon Ende August!
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Geschenke werden auch schon eingepackt…
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Der (Modell-)Hauptbahnhof luftdicht verpackt – na, den kann ich doch sicher jetzt mit nach Hause nehmen! :-)

… und am Südkreuz startet sogar schon der Adventskalender.
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… allerdings in umgedrehter Weise: Jeden Tag ein Kläppchen schließen!
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An die 100 Klappen sind zu bewältigen.

Nur auf den Glühwein warten wir noch!

Lichtfestival

Oktober 21, 2009 Kommentieren

Kleiner Nachschlag:
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Da ist jemand wieder megastolz auf seine Illumination.
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Lichtfestival auch im Untergeschoss – die Beleuchtung hier wurde erst vor kurzem erneuert…
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… doch der Hauptbahnof wäre nicht der Hauptbahnhof, hätte er nicht unverzüglich schon wieder ein neues Irrlicht gezaubert :-)
Einheitlichkeit und Ordnung?
Nicht mit dem Hauptbahnhof, der macht eben gern sein eigenes Ding!

Im besten Licht

Oktober 18, 2009 1 Kommentar

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Profifotografen bei der Arbeit, gestern spät abends im Spreebogenpark.
Was gab es denn da abzulichten?
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Wer hätte es gedacht, unser Glanzstück sieht auch einseitig beleuchtet noch blendend aus.
Die Lichtspots für den linken Bügel wurden mal eben um 90° gedreht und als Lichtquelle für die „Flying Lights“ im nahegelegen Park genutzt. Diese waren übrigens weniger der Rede wert.
Fürs Auge nicht, und schon gar nicht für Amateurfotografen ohne Stativ und mit chronischem Schüttelfrost
,-)

Licht am Ende des Tunnels

Oktober 16, 2009 Kommentieren

Das Festival of Lights läuft wohl auch unterirdisch. Zumindest im Tunnel der U55.
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Und da kommt die kleine Bahn :-)
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Übrigens jetzt ab 20 Uhr immer als Kurzzug mit 2 Wagen.

Ganz nebenbei werden derzeit am U-Bahnhof Brandenburger Tor die lang ersehnten Rolltreppen am Ostausgang installiert.
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Wem auch immer dieser Ausgang nützt… ,-)

In der Kürze…

Oktober 9, 2009 Kommentieren
…liegt bekanntlich die Würze

.

Die kleine U55 hat sich zu ihrem „Zweimonatigen“ gestern darum etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
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Sie fuhr als Kurzzug (was in diesem Fall bedeutet: mit nur zwei Wagen)! :-)
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Die anderen beiden Wagen waren zur Routine-Inspektion, wie uns der Fahrer freundlicherweise verraten hat.
Zwar gibt es noch zwei Ersatzwagen, aber der Aufwand wäre wohl angesichts dieser Ultrakurzstrecke einfach zu groß gewesen. Blöderweise wurde die Linie gestern trotz aller Unkenrufe wieder massenhaft benutzt, sodass man zeitweise ganz schön zusammenrücken musste – in dieser einen Hinsicht war die U55 gestern wohl erstmals eine ganz normale U-Bahn.
:-)

„Niemand hat die Absicht…

Oktober 4, 2009 Kommentieren

…einen Zaun zu errichten“ ?
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Grotesk: Seit dem Tag der Deutschen Einheit ist ein Stück des Europaplatzes vor dem Hauptbahnhof eingezäunt, und keiner weiß so recht, warum.
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Man kann im Grunde nur mutmaßen, was hier vor sich geht…

Entsteht hier nun ein weiterer Berliner Zoo (damit auch der letzte Tourist keine Notwendigkeit mehr sieht, am Bahnhof Hardenbergplatz auszusteigen :-))) ?

Findet hier demnächst die alternative Entschädigung für die S-Bahnkrise statt (öffentliches Spießrutenlaufen des gesamten Bahn- und S-Bahnvorstands) ?

Oder ist das Teil einer Flashmob-Aktion („Squat Europaplatz“; aber ohne Zaun macht’s ja keinen Spaß) ?

Vielleicht entsteht hier auch Herthas lang ersehntes neues Stadion – natürlich in derzeitiger Leistung und Tabellenplatzierung entsprechendem Größenverhältnis.DSC06607
Nichts Genaues weiß man nicht ….

Auf der grünen Wiese

September 23, 2009 2 Kommentare

Das Bild ist ja nur genial! So hab ich den Hauptbahnhof noch nie gesehen, man wundert sich fast, wieso so ein futuristisches Gebäude auf der grünen Wiese steht.
(aus dem SonyUserforum)

:-)

Wer keine Lust hat, den Link zu klicken, der Bahnhof war von etwa dieser Perspektive abgebildet:
bahnhof auf der wiese
Stimmt, so sieht man ihn selten. Die U55 ist schuld, denn statt den Weg durchs Regierungsviertel zu laufen, fahren jetzt alle Leute U-Bahn!
Dabei sei dem Flaneur dringlichst ans Herz gelegt, den Ausblick noch so lang als möglich zu genießen!
Senat, Bahn und einer Reihe von Investoren ist nämlich daran gelegen, dass man dieses futuristische Gebäude nie wieder so sehen wird.
Dieses futuristische Gebäude ohne Zukunft hinsichtlich seiner ästhetischen Wirkung.
Dieses futuristische Gebäude, das nun einmal wie geschaffen ist für die grüne Wiese…