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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Freie Fahrt

Juni 23, 2009 2 Kommentare

Am 8. August ist es soweit: Der Hauptbahnhof wird um eine Verkehrsanbindung reicher.
Ob die nun besonders sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt ,-)
Die BVG jedenfalls bietet allen Touristen und Berlinern am Tag der Eröffnung freie Fahrt mit der neuen U-Bahnlinie an.

Soll das etwa bedeuten, dass man ansonsten auf diesen drei Stationen kontrolliert wird ??? – von Personalmangel kann dann ja wohl doch nicht die Rede sein…

Also sollte man das ausnutzen – ich glaube, ich werde den ganzen Tag zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof hin und her pendeln! :-)
Doch, ich bin sicher, dass die Stummelstrecke sich rentiert:
Wer ohne jegliches Gepäck oder Handicap freiwillig die gemächlichen Panoramaaufzüge im Hauptbahnhof nutzt (das sind täglich etwa 50% der Besucher, wourch der Betrieb enorm verlangsamt wird), wer sich ständig beklagt, dass er im Regen aussteigen stehen muss (die 1. Klasse lässt grüßen), der freut sich mit Sicherheit auch, bequem und trockenen Fußes zum Brandenburger Tor zu kommen. Zu dumm, dass die U55 nicht bis zum Potsdamer Platz fährt…

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Psst! Wir haben vorab schon Bilder von zwei der drei neuen Bahnhöfe!
Aber nicht verraten – nur anklicken ,-)

Bundestag
Hauptbahnhof

Das Leuchten

April 18, 2009 2 Kommentare

Geheimnisvolles Licht dringt aus der Decke in der Tiefebene vom Hauptbahnhof…

hbf_blaulicht_1

Seltsame bläuliche Färbung, zunehmende Helligkeit, aber nachweislich keinerlei Lichtquelle oder Reflektion.
Was hat es mit dem „Shining“ über Gleis 3/4 wohl auf sich?

hbf_blaulicht_12

Wieder eine neue Variante der Hauptbahnhoftypischen Lichtspiele?

hbf_blaulicht_2

Gleißendes Licht über den Gleisen und keine Erklärung dafür…

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Wenn man zufällig gegenüber vom Europaplatz spazieren geht, dort, wo sich der riesige Busparkplatz befindet, und sonst nur Brache…
…stößt man zufällig auf ein paar Gitterroste mitten auf der Wiese. Darunter befinden sich in einigen Metern Tiefe große Klappen, die normalerweise verschlossen sind. Eine davon stand neulich weit offen.
Und lüftete (im wahrsten Sinne!) unser Geheimnis:

blick-in-die-tiefe
Schaut man hinunter durch die geöffnete Klappe, kann man Bahnsteige erkennen.
Es handelt sich um die Bahnsteige 3/4 des Hauptbahnhofs.
Was man von unten hat leuchten sehen, war Tageslicht, das durch die offene Luftabzugsklappe des Bahnhofsuntergeschosses in die Tiefe fiel.

Wer hätte das vermutet? :-)

Nicht ganz dicht

März 15, 2009 4 Kommentare

Letzte Woche wurde aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Hauptbahnhofs malträtiert bearbeitet.
Eine optische Veränderung ist hinterher nicht wirklich zu erkennen.
Es sei denn, man schaut ganz genau hin.

fassade-fugen

Mit scharfem Blick kann man zwischen den Fensterrahmen an einigen Stellen
weiße Flecken ausmachen. Sieht ganz nach einer nachträglichen Verfugung aus.
fassade-fugen11

Da waren wohl einige Fenster scheinbar nicht ganz dicht.
(Genauso  wie diejenigen, die das jetzt, fast 3 Jahre nach der Eröffnung,
erst bemerkt haben …)

Für uns Bahnreisende ohne Belang, da die Bügelbauten noch leer stehen. Irgendwann wird ein Teil des DB-Vorstands hier in seinen neuen Büros hocken. Denen hätte so ein bisschen Zugluft gar nicht mal geschadet. Hätte ihnen dieses unvergleichliche Bahnsteigflair nicht nur des Hauptbahnhofs, sondern vieler Berliner Bahnhöfe bestimmt ein wenig näher gebracht – ein Stück Solidarität mit den Kunden.

:-)

Die freundliche Zone

März 9, 2009 6 Kommentare

Wieder einmal wird versucht, die „Be Berlin“-Kampagne beim Volk populärer zu machen. Und wieder einmal darf unter anderem die neue Berliner Multifunktionshalle der neue Hauptbahnhof dafür herhalten – als Werbefläche. Noch einmal wurde das Konzept geändert, damit sich nun auch der letzte Berliner in dem tollen Hauptstadt-Slogan wiedererkennt. Dieses Mal scheint die Kampagne insbesondere unseren Tagesspiegel lesenden, Taxi fahrenden Freunden gewidmet zu sein:
„Herz und Schnauze“

Ich habe die neuen, unästhetischen und passend zum Text warnsignalroten Floorgraphics im Bahnhof mal in letzter Sekunde abgelichtet (leider unscharf geworden – musste schnell gehen ;-))

hof_berlinwerbung „Achtung – Sie befinden sich im freundlichen Sektor!“, weist das Plakat den Bahnhofsbesucher hin

Als hätten wir das nicht schon immer gewusst. Am Berliner Hauptbahnhof begegnet man wohl mit Abstand den freundlichsten Menschen in ganz Berlin. Die sind oft so außer sich vor Freude, dass sie andere einfach umrennen, während sie fröhlich vor sich hin grummeln und fluchen, vergnügt mit den Füßen die Nothalteknöpfe der Rolltreppen drücken (weil es so einen Spaß macht, sich drüber aufzuregen, wenn die Rolltreppe ganz unerwartet stehen bleibt!), Türen eintreten (weil die einem so freundlich entgegenkommen) und Scheiben einschlagen (die ganzen Endorphine müssen ja irgendwo hin, nicht wahr?).
Am freundlichsten sind dort aber immer noch die Herrschaften in Bundespolizisten-Uniform. Denen sieht man ihre ständig gute Laune schon am Gesichtsausdruck an.

Ich finde diese neue alte Kampagne klasse. Und so passend. Herz und Schnauze, beides ist in Berlin doch irgendwie dasselbe. Mit Ellenbogen, versteht sich.
Aber der passte nicht ins neue, kreative Logo.

Zu all der geballten Berliner Freundlichkeit im Hauptbahnhof gesellen sich nun auch noch die Österreicher, und werben mit einer kleinen Bildergalerie für ihr Land:

hof-bildausstellung

Hier noch im Aufbau

hof_buntbilder
Fast zu viel des Guten – aber der Bahnhof ist ja groß :-)

Übrigens: Falls den kreativen Köpfen von „Be Berlin“ irgendwann mal die Ideen ausgehen sollten – wir haben für unsere Kampagne bisher noch kein Patent angemeldet! ;-)

Kann warten

Februar 11, 2009 5 Kommentare

Tram zum Hauptbahnhof fährt frühestens 2012 (Berliner Morgenpost)

Mal ehrlich: Die Invalidenstraße ist bereits jetzt eine der stressigsten Straßen, und die Fußgänger haben bis zum Hauptbahnhof gerade mal einen schmalen Streifen zum Laufen. Und jetzt soll 2012 das Chaos verkomplettiert werden, Fußgänger werden verbannt nach dem Motto “Benutzt doch die tolle neue Tram”.
Der Mensch, das Faultier, in seiner autogerechten Stadt.

Welch Ode an die Bequemlichkeit! Der Hauptbahnhof wird endlich “richtig” angebunden, damit auch die letzten Nörgler endlich Ruhe geben. Wobei – das würden sie wohl wirklich erst, wenn man sie in einer Sänfte vom Bahnhof bis zu ihrer Haustür tragen würde. ;-)

In zwei Jahren wird dann womöglich noch das innovative Konzept vorliegen, aus der Invalidenstraße gleich einen neuen Autobahnabschnitt zu machen – schließlich kann das ja nicht angehen, dass der angebliche Zentralbahnhof nicht vernünftig an die Stadtautobahn angeschlossen ist!

Aber gut zu wissen, dass der Bus auf Schienen die Tram wenigstens noch ein wenig auf sich warten lässt. Jedes Jahr, in dem der Hauptbahnhof gemäß seiner Funktion als Durchgangs- und Umsteigebahnhof auch entsprechend genutzt wird, ist immerhin ein kleiner Schritt zu mehr Selbstständigkeit. Wir leben im Zeitalter der Mobilität, in dem wir uns eine solche vorzeitige Vergreisung durch zu viel Faulheit einfach nicht mehr leisten können. Berlin hat ja auch nicht etliche Umsteigebahnhöfe, damit man am Ende dann nur noch einen einzigen benutzt (und genau so scheint es ja gedacht zu sein).
Auch wenn es durchaus eine Ehre ist, die unserem ÜberHauptbahnhof da zukommt. :-)

Seppel und Co. werden also vorerst noch den Bus benutzen müssen. Aber das ist halb so tragisch. Der fährt ja immerhin genau die gleiche Strecke.
:-)

Angemessen :-)

Februar 6, 2009 6 Kommentare

karamell-nuss-bahnhof

Man hätte auch alternativ den Bahnhof aus der „neuen Sorte des Jahres“ nachbauen können – das wär doch mal ne Werbekampagne. Und das Produkt würde weg  gehen wie warme Semmeln :-)

Der ÜberHauptbahnhof

Januar 17, 2009 2 Kommentare

Soviel zum Bahnhof, den keiner braucht:

Regelmäßige Zählungen ergaben, dass am Berliner Hauptbahnhof täglich rund 20 000 Fahrgäste ein- und aussteigen. Damit avancierte der Hauptbahnhof zum wichtigsten Bahnhof im Regionalverkehr.

Auf Platz 2 mit mehr als 15 000 ein- und aussteigenden Fahrgästen liegt Potsdam Hbf. Mit jeweils mehr als 12 000 folgen Spandau und Zoologischer Garten. Erstmals wurden am Bahnhof Alexanderplatz über 10 000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Grund dafür dürfte die verbesserte Anbindung zum U- und Straßenbahnverkehr sein.
Berliner Hauptbahnhof
Spitzenplatz in der Fahrgastgunst – der Berliner Hauptbahnhof

Quelle: Aktuelle Punkt3 (Ausgabe 1/2009 vom 15. Januar)


Willkommen im Lehrter Hauptbahnhof

Januar 11, 2009 28 Kommentare

Manche Dinge gibt es, die es gar nicht gibt. Den Lehrter Bahnhof zum Beispiel.
Den gibt es eigentlich schon seit langer Zeit nicht mehr, und dennoch gibt es ihn scheinbar doch.
Und so etwas wiederum gibt es nur in Berlin.

lehrter-bhf

Die Berliner sind manchmal schon ein stures Völkchen. Zumindest in einigen Kreisen.
Obwohl es keinerlei rationalen Grund gibt, den neuen Zentralbahnhof Berlins und größten Kreuzungsbahnhof Europas nach einer niedersächsischen Kleinstadt zu benennen, beharrt man oftmals in aller Sturheit darauf, ihn als „Lehrter Bahnhof“ zu betiteln. Dass dieser schon seit den 50er Jahren nicht mehr steht (nur der gleichnamige Stadtbahnhof blieb stehen – bis 2002), scheint dabei nicht zu interessieren. Es scheint zu reichen, dass das neue Gebäude (das im Übrigen weder eine Rekonstruktion des Lehrter Bahnhofs darstellt, noch sich in irgendeiner Weise an dessen Konzept orientiert) am selben Ort errichtet wurde. Schuld daran ist nur die Bahn, gern auch alleinig verkörpert vom bösen Onkel Mehdorn, der bzw die sich trotz eigens durchgeführter Umfrage über den Willen der (Mehrheit der) Berliner hinwegsetzte und den Bahnhof schlicht nach dem benennen ließ, was er ist: (Berlin) Hauptbahnhof.
Und weil natürlich alles, was die Bahn bzw. Mehdorn entscheidet, grundsätzlich falsch ist, braucht man auch nicht weiter darüber nachdenken und muss selbstverständlich protestieren. Mit dem Enthusiasmus eines bockigen Kleinkinds krallen sich einige Berliner nun fest an einem Namen, der sowieso nie hätte zur Debatte stehen dürfen, und meinen es der Bahn damit so richtig zu zeigen. Dabei sollte man meinen, es könnte ihnen doch im Grunde egal sein, wie der Protzbahnhof heißt, den sowieso keiner haben wollte und den erst recht keiner braucht, bzw. dass ein solch banaler Titel wie Hauptbahnhof (einen solchen gibt’s ja schließlich in jedem Nest) dem Provinzniveau Berlins  nur gerecht würde. …

Diesen inoffiziellen Zusatznamen des Bahnhofs hört und liest man nun querbeet in allerlei abgewandelten Versionen: „Lehrter Hauptbahnhof“, „Lehrter Stadtbahnhof(!)“,
„Berlin Lehrter Bahnhof“, „Neuer Lehrter Bahnhof“, oder gar dieser scheußliche Doppelname
„Berlin Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof“, den er auf Wunsch der DB eigentlich tragen sollte, taucht noch des Öfteren auf.  Selbst in einigen wenigen Stadtplänen sind solche Namen noch zu finden.
Wer erklärt jetzt unseren Touristen, dass es keinen dieser Bahnhöfe gibt?

lehrterbahnhof-rest

Alles, was vom Lehrter Bahnhof noch übrig ist, kann man im Sockel der „Rolling Horse“- Skulptur auf der Nord-Ost-Terrasse bewundern …

lehrterbahnhof-rest1

Bereits in der unmittelbaren Nähe des neuen Hauptbahnhofs gibt es eine Lehrter Straße, und auch das Stadtquartier, das (zum Leidwesen einiger Anwohner und Architekturfreunde) um ihn herum entsteht, wird diesen Namen tragen. Man fragt sich fast: Warum all diese Würdigung eines Städtchens nahe Hannover? Ist Lehrte die heimliche Partnerstadt Berlins? Im Buch von Erich Preuß findet man auch eine Karikatur, in der zwei Menschlein offenbar über die Herkunft des Bahnhofsnamens, bzw. über den Grund seiner Umbenennung rätseln – „Wahrscheinlich war dieser Lehrter irgend so ein oller Kommunist“ lautet schließlich der Erklärungsversuch.
(Es passt, nebenbei erwähnt, gut zum Tagesspiegel, aus dem die Karikatur stammte,  dass die Unsinnigkeit jenes Namens für eine brandneue und europaweit bedeutsame Station nicht verstanden und durch einen zynischen Seitenhieb noch verteidigt wird.)
Der Name gibt also Anlass zu allerhand Spekulationen, und stiftet nicht zuletzt wohl auch gehörig Verwirrung bei Touristen – Anekdote gefällig?
Die schlichte Wahrheit ist, dass sich einzig in der Planungsphase des Hauptbahnhofs auf den Bahnhof bezogen wurde, der hier früher einmal stand, bzw. den zugehörigen Stadtbahnhof  – schließlich hieß der Ostbahnhof zu dieser Zeit noch Hauptbahnhof. Wenige Jahre vor der Eröffnung des neuen Zentralbahnhofs, der gleichzeitig eine Revolution des Eisenbahnverkehrs in Berlin (und Deutschland) mit sich brachte, ließ die DB mangels eines wirklich kreativen Vorschlags für einen würdigen Namen die Berliner zwischen drei Varianten entscheiden. Angemessen war eigentlich keine davon, doch umso erschreckender war es, als die (Mehrheit der) Berliner aus „historischen Gründen“ für die Beibehaltung des alten Bahnhofsnamens (besser: Übernahme des Namens vom ehemaligen Lehrter Bahnhof) stimmte. Dass der fürchterliche Doppelname, mit dem die DB uns alle zunächst vetrösten und jeder Seite gerecht zu werden versuchte, keinesfalls in Frage kam, und im Grunde auch die ganze Umfrage sinnlos gewesen ist, das merkte man dann wohl ein wenig spät. Und den Ausgang der Geschichte kennen wir ja …
„Ein neuer Bahnhof verdient einen neuen Namen“, folgerte Mehdorn völlig korrekt, doch anstatt das Sammeln kreativer und innovativer Vorschläge zum Gegenstand einer neuen Umfrage zu machen, verpasste man dem Bahnhof schließlich einen Allerweltsnamen – einem Bahnhof der Superlative wie diesem nicht wirklich gerecht, aber wenigstens schlicht und einfach seine Funktion beschreibend.

Berlin sollte vielleicht froh sein, dass Mehdorn bei seiner „über die Köpfe hinweg“ – Entscheidung das Glanzstück nicht nach sich benannt hat, was bei diesem Ego ja durchaus hätte passieren können. Davon abgesehen kann man sich ruhig eingestehen, dass sein Beschluss so falsch nicht gewesen ist. Was wäre denn, wenn wir alle Neubauten, nur aus historischen Gründen, nach dem benennen ließen, was vorher ihren Platz einnahm? Das neue Stadtschloss, welches man derzeit plant, müsste später ja dann folgerichtig „Neuer Palast der Republik“ heißen…und den Namen einiger Bauten im Regierungsviertel möchte man nach dieser Logik gar nicht erst wissen … ;-)
Oder, weniger überzogen: Warum heißt der Ostbahnhof denn nicht auch wieder Schlesischer oder gar Frankfurter Bahnhof? Abgesehen davon, dass jener Bahnhof dann eigentlich namenlos sein müsste, so viele Um- und Rückbenennungen wie er schon erfahren hat, reicht ein historischer Bezug allein eben manchmal nicht aus, wenn der Rest nicht mehr stimmt. Früher mag es Tradition gewesen sein, große Bahnhöfe nach den Trassen zu benennen, an denen sie liegen, bzw. nach deren Destination. Heute klappt das so nicht mehr. Denn nach dieser Logik müsste ja heutzutage mindestens jeder Hauptbahnhof nach einer Vielzahl deutscher Städte benannt sein, und unser Berliner Hauptbahnhof müsste vielleicht sogar „Europa-Bahnhof“ heißen. Wäre doch nicht schlecht – schließlich heißt ja der zugehörige Bahnhofsvorplatz auch schon so. ;-)

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Es gibt Dinge, die werden nicht richtiger, nicht besser und nicht origineller, wenn man sie ständig wiederholt.

Letztendlich wird darum das neue Stadtquartier den Namen Lehrtes künftig als einziges weiterwürdigen. Am Haupteingang des Bahnhofs steht, ganz anders als bei dem im Bahnhof ausgestellten Modell, längst nur noch „Berlin Hauptbahnhof“, und der Großteil der jüngeren Berliner benennt und kennt ihn auch nur als solchen. Die Bahn selbst hat schon lange entschieden, dass weder der Doppelname, noch der irreführende Name des Vorgängerbahnhofs am Ende übernommen wird, und wird sich dem in absehbarer Zeit (auch intern) mit Sicherheit auch anpassen. Die Schilder am S-Bahnsteig, die als einzige Relikte aus der Zeit des Doppelnamen-Wahns geblieben sind, dürften also in den nächsten Jahren ebenfalls ausgetauscht werden.

„Wer vom Lehrter Bahnhof spricht, wird baldigen Tages hinzufügen müssen, was er damit meint.“, so heißt es bei Preuß zum Schluss.
Was im Grunde ja schon heute der Fall ist.

Letztendlich kann man wohl froh sein, dass es in Lehrte nicht auch noch einen Hauptbahnhof gibt. Das Chaos wäre perfekt … ;-)

Zweieinhalb Jahre Hauptbahnhof

November 29, 2008 6 Kommentare

Eine Hommage in Bildern

leuchtsternemindestens ein 12 Sterne-Bahnhof :-)

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„Säulen des Himmels“

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schattenstern-1

Der Bahnhof kreiert seine ganz eigenen Sterne :- )

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glaspalast-imposantStolzer Glaspalast im rotgoldenen Sonnenlicht

bahnhof-geschmuckt-vorne-krahenwieseKristallkathedrale auf weiter Flur – einmalig in Europa!

nachtbild„Der strahlende Held vom Spreebogen“

klappe-des-tages… und jeden Tag ein „Kläppchen des Tages“ :-)

schoki-fur-den-bahnhofZum Jubiläum ein Stück Schoki ;-)

Berlin Hauptbahnhoferöffnet am 26. Mai 2006, in Betrieb gegangen am 28. Mai 2006 – Europas größter und schönster Bahnhof, eine Kathedrale des Reisens, ein Palast der Züge, neues Wahrzeichen Berlins, Prestigeobjekt wider Willen, stolz, erhaben, charakterstark und jeglichen Umständen trotzend, atemberaubend im Gesamten, faszinierend im Detail …. verzaubert einfach jeden Tag aufs Neue! :- )

Fürst der Finsternis

Oktober 26, 2008 Kommentieren

Nach dem Festival of Lights folgt am Hauptbahnhof wohl das Festival of Darkness

Kommt uns doch irgendwie bekannt vor : -)